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20 Jahre Seniorenkreis 1991 - 2011


Das Ehepaar Meinhof hatte sich bereiterklärt, die Gründung einer Seniorengruppe in Schiersfeld zu übernehmen.Die Leitung der Gruppe und die tatkräftige Unterstützung liegt noch immer in den Händen von Hans-Georg und Ruth Meinhof. Und das seit Gründung am 9.4.1991.

Das erste Treffen fand am 9.4.1991 um 15:00 Uhr im Dorfgemeinschaftshaus statt. Pfarrer i.R. Meinhof zeigte Dias zum Thema "Die Deutschen jenseits von Oder und Neiße". Bis heute ist der Seniorennachmittag gut besucht.

Anlässlich dieses Jubiläums findet am 12.04.2011 im Dorfgemeinschaftshaus eine kleine Feier statt.

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Meine Erfahrung an einem Seniorennachmittag


Am 10. Mai 2011 fand einer der regelmäßigen Seniorentreffen im Dorfgemeinschaftshaus statt. Familie Meinhof hatte u.a. eine Juristin zum Thema "Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht" eingeladen.

Ein Beitrag, der sicherlich sehr wichtig ist und eigentlich uns alle angehen sollte. Weil ich darüber schon immer etwas erfahren wollte, nahm ich meine Nachbarin mit (ebenfalls an dem Beitrag interessiert) und wir gingen ins DGH.

Was dann kam, hat mich / uns etwas überrascht. Der Saal war gut gefüllt und wir "jungen" wurden sehr freundlich und nett empfangen. Keine Rede von "geschlossener Gesellschaft" oder so ... Es wurde uns sofort ein Platz angeboten und wir durften an der Veranstaltung teilnehmen.

Nach einer offiziellen Begrüßung durch Pfarrer i.R. Meinhof wurden 2 Lieder gesungen, die er am Klavier mit seiner Musikgruppe (Frau Mücke und Herrn Lehr) begleitete.

Danach referierte Frau Neubauer und erklärte nicht nur die o.g. Vollmachten, sondern ging auf wichtige Feinheiten dieser "Verträge" ein. Auch Fragen aus dem Publikum wurden beantwortet.

90 Minuten waren für diesen wichtigen Beitrag eigentlich viel zu wenig. Aber, es sollte jeden ansprechen und zum Nachdenken anregen. Denn was passiert, wenn etwas passiert ? . Man wird Krank oder hat einen Unfall und kann sich selbst seiner Umwelt nicht mehr mitteilen. Wer bekommt dann Patienteninfo, wie soll eine Behandlung z.B. im Krankenhaus erfolgen. Will man Apparatemedizin etc. ? Selbst Ehepartner oder Kinder haben dann Probleme eine Entscheidung z.B. beim Arzt, der Krankenkasse, der Bank usw. durchzusetzen.

Das Ehepaar Meinhof bedankte sich anschliessend bei der Referentin und den Zuhörern. Danach gab es Kaffee und Kuchen. Auch meine Nachbarin und ich wurden dazu - ohne Wiederede - eingeladen. Ich habe wirklich leckeren Kuchen gegessen und die nächste halbe Stunde war für uns "Junge" mit den "Alten" sehr nett.

Ich hoffe nur, wenn ich einmal zu den Senioren gehöre, daß dann auch jemand da ist, der solche Nachmittage organisiert.Ich hatte den Eindruck, den Senioren hat dieser Nachmittag viel spaß gemacht.

Familie Meinhof sei Dank.


Gruß vom Webmaster

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